Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt (Werner Finck)

Ich bin mir sicher, es gibt Zahlen, die den betriebswirtschaftlichen Schaden belegen, der durch nicht vorbereitete und schlecht genutzte Konferenzen und Besprechungen entsteht. Könnte man mal recherchieren – wenn man nicht so viel Zeit mit Besprechungen und Sitzungen verbringen würde.

Wenn Sie sich ein Bild über die Qualität von Konferenzen und Besprechungen in Ihrem Unternehmen machen wollen, können Sie in einer sehr kleinen Selbstbewertung folgende Fragen (ehrlich) beantworten.

Ergebnisqualität

  • Bin ich (sind die Konferenzteilnehmer/-innen) in der Regel mit den Ergebnissen einverstanden?
  • Bin ich (sind die Konferenzteilnehmer/-innen) in der Regel mit den Ergebnissen zufrieden?

Verlaufs- oder Prozessqualität:

  • Bin ich (sind die Konferenzteilnehmer/-innen) in der Regel mit den Methoden zufrieden?
  • Halte ich (oder die Konferenzteilnehmer/-innen) die Methoden für zielführend?
  • Wie schätze ich (oder die Konferenzteilnehmer/-innen) die Qualität des Umgang miteinander ein (Wertschätzung, Ausreden lassen, Zuhören …)?

Erfolgsqualität:

  • Für wie effektiv (also zielführend) halte ich (oder die Konferenzteilnehmer/-innen) in der Regel die Konferenzen?
  • Für wie effizient (also im Verhältnis von Aufwand und Nutzen) halte ich (oder die Konferenzteilnehmer/-innen) in der Regel die Konferenzen?

Wenn Sie Handlungsbedarf erkennen – sehr gut, denn mit nur ganz wenig Planung, ein bisschen Vorbereitung, ein paar gut eingesetzten Methoden ist schon viel gewonnen.

Für den Anfang hilft es, diese drei Merksätze sehr ernst zu nehmen.

Merksatz 1: Konferenzen haben einen Sinn, ein Ziel und einen Zweck.

Merksatz 2: Unterschiedliche Ziele brauchen einen unterschiedlichen Rahmen und unterschiedliche Settings.

Merksatz 3: Es müssen nicht immer alle dabei sein.

Der erste Schritt zur zielführenden und ertragreichen Konferenz ist gar nicht schwer und noch weniger aufwändig.

Formulieren Sie die Ziele für die Konferenzen und Besprechungen und verfolgen Sie sie konsequent:

  • Was wollen wir durch die / in der Besprechung erreichen?
  • Wen brauchen wir dafür?
  • Wie machen wir es praktisch, um die vorhandene Zeit gut zu nutzen?
  • Gibt es etwas, das wir protokollieren wollen (und wenn ja: Für wen und in welcher Form?)?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich allein durch diese Überlegungen schon sehr viel verändern.

Falls Sie noch mehr wissen wollen – in unserem Programm finden Sie einen Lehrgang zum Thema. Hier geht es zur Anmeldung: Lehrgang Redaktionsmanagement mit DEKRA Zertifikat.

 

MQ GmbH
Petersbergstrasse 48
50939 Köln

Tel.: +49 (0)221 299305-30
Fax: +49 (0)221 299305-32